Wir stellen Ihnen hier unser Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 13. September vor.

Einstimmig beschlossen hat es die Mitgliederversammlung der Laatzener SPD am 6. Mai.

 

1. Aus Liebe zu Laatzen

Aus Verantwortung für unsere Stadt

Wir leben in Laatzen. Wir arbeiten hier, unsere Familien wohnen hier, unser Alltag findet hier statt.

Deshalb machen wir Politik nicht für irgendein abstraktes Ziel – sondern für die Menschen vor Ort und für das, was unsere Stadt jeden Tag ausmacht.

Laatzen ist eine lebenswerte Stadt mit vielen Stärken: eine hervorragende Verkehrsanbindung, umgeben vonNatur, mit lebendigen Ortsteilen, engagierten

Bürgerinnen und Bürgern und einer gewachsenen Gemeinschaft. Viele Dinge, die heute selbstverständlich erscheinen, sind das Ergebnis jahrelanger Arbeit und kluger Entscheidungen.

Darauf können wir aufbauen.

Gleichzeitig wäre es falsch, die Herausforderungen auszublenden, vor denen wir stehen. Denn gute Politik beginnt nicht mit Wunschvorstellungen – sondern mit einem ehrlichen Blick auf die Realität.

Verantwortung beginnt mit Ehrlichkeit

Die finanzielle Lage unserer Stadt ist mehr als besorgniserregend.

Wenn wir die Aufgaben einer Kommune ernst nehmen – von Bildung über Betreuung bis hin zu Infrastruktur, Sicherheit und sozialem Zusammenhalt – dann ist klar: Eine vollständige Konsolidierung des Haushalts aus eigenen Mitteln ist unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht realistisch.

Das gilt nicht nur für Laatzen, sondern für viele Kommunen in Deutschland. Bund und Länder setzen dabei vielfach den Rahmen. Gleichzeitig ist für uns deutlich: Unsere Verantwortung liegt hier vor Ort – und der stellen wir uns.

Die Konsequenz daraus kann nicht sein, notwendige Entwicklungen aufzuschieben oder die Politik auf morgen zu vertagen. Im Gegenteil: Gerade jetzt kommt es darauf an, die vorhandenen Spielräume klug zu nutzen und die richtigen Prioritäten zu setzen.

Dazu gehört, wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen, unsere Stadt für Menschen und Unternehmen attraktiv zu halten und neue Einnahmepotenziale zu erschließen. Dazu gehört aber auch, Aufgaben und damit verbundene Ausgaben immer wieder zu hinterfragen und dort, wo es notwendig ist, klare Entscheidungen zu treffen.

Dass wir dazu bereit sind, haben wir in den vergangenen Jahren gezeigt – etwa mit dem Ausgabenbegrenzungsbeschluss oder dem Stopp des Rathausneubaus. Wir haben begonnen, Strukturen zu überprüfen und Prioritäten neu zu ordnen. Klar ist: Wir haben Verantwortung übernommen.

Gleichzeitig ist jedoch offensichtlich: Sparen allein wird die Probleme nicht lösen.

Viele kommunalpolitische Aufgaben sind Investitionen in die Zukunft. Wer heute bei Bildung, Infrastruktur oder Stadtentwicklung stehen bleibt, gefährdet die Entwicklung von morgen.

Deshalb geht es in dieser Situation vor allem um eines: verantwortlich zu handeln, Prioritäten zu setzen und unsere Stadt Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Zusammenhalt braucht Voraussetzungen

So wichtig solide Finanzen sind – sie sind nicht alles, was eine Stadt ausmacht.

Laatzen lebt vom Zusammenhalt, von der Vielfalt und vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger und davon, dass Menschen sich hier zuhause fühlen.

Eine funktionierende Gemeinschaft entsteht nicht von allein. Sie braucht Orte der Begegnung, verlässliche Strukturen und die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Sie braucht aber auch die Bereitschaft, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Damit das gelingt, setzen wir uns aktiv für demokratische Werte, Rechtsstaatlichkeit und eine offene Gesellschaft ein, die alle

Menschen in Laatzen einbezieht.

Für uns bedeutet soziale Politik vor Ort deshalb vor allem eines: die Voraussetzungen dafür zu schaben, dass Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten können und gleichzeitig Teil einer starken Gemeinschaft bleiben.

Das zeigt sich im Alltag überall dort, wo Menschen aufeinander angewiesen sind – in Nachbarschaften, in Vereinen, in Schulen, in der Betreuung und im öffentlichen Raum. Und es gilt besonders für Menschen, die im Alltag auf zusätzliche Unterstützung angewiesen sind. Integration, Inklusion und Gleichstellung gehören für uns deshalb selbstverständlich zu einer starken Stadtgemeinschaft. Alle Menschen sollen in Laatzen teilhaben können, unabhängig jeglicher Differenzierungsmerkmale.

Gerade in einer Zeit, in der vieles unsicherer wird, ist es wichtig, jeden in eine funktionierende Stadtgemeinschaft einzubinden und mitzunehmen. Einsamkeit, fehlende Treffpunkte oder das Gefühl, nicht mehr dazuzugehören, sind Herausforderungen, die auch vor Ort beantwortet werden müssen.

Denn wir können es uns als Stadt nicht leisten, Menschen zurückzulassen.

Unser Ansatz: Verantwortung und Pragmatismus

Für uns gehören beide Seiten untrennbar zusammen: soziale Verantwortung und finanzielle Vernunft.

Politik muss den Menschen im Alltag helfen – beim Wohnen, bei der Mobilität, bei Bildung, Sicherheit und im Zusammenleben. Gleichzeitig muss sie dafür sorgen, dass die Stadt ihre Aufgaben auch morgen noch erfüllen kann.

Deshalb verfolgen wir einen klaren Ansatz: pragmatisch, bodenständig und orientiert an dem, was für Laatzen tatsächlich funktioniert.

Wir setzen nicht auf große Versprechen, sondern auf konkrete Verbesserungen. Nicht auf Ideologie, sondern auf Lösungen, die im Alltag tragen. Und nicht auf kurzfristige Effekte, sondern auf eine Entwicklung, die unsere Stadt langfristig stärkt.

Wir wissen, dass die besten Lösungen vor Ort entstehen – im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit Vereinen, Unternehmen und allen, die sich für unsere Stadt engagieren.

Dieses Wahlprogramm ist Ausdruck dieses Anspruchs.

Aus Liebe zu Laatzen – und aus Verantwortung für unsere Stadt


 

2.  Bildung, Betreuung und Aufwachsen in Laatzen

Aus Liebe zu Laatzen: Bildung ist Zukunftspolitik

Laatzen ist unsere Stadt – und wir wollen, dass sie auch in Zukunft ein guter Ort zum Leben ist. Für uns als SPD ist selbstverständlich: Die Zukunft unserer Stadt entscheidet sich daran, wie wir heute in Kinder, Jugendliche und ihre Bildung investieren.

Deshalb hat für uns ein Politikfeld oberste Priorität: Kinder-, Jugend- und Bildungspolitik.

Denn sie betreibt nicht nur einzelne Lebensbereiche, sondern die Entwicklung unserer gesamten Stadt – sozial, wirtschaftlich und gesellschaftlich.

Auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen gilt für uns: Das Laatzener Profil für Bildung und Betreuung ist eine wichtige Errungenschaft sozialdemokratischer Politik. Hier wird zuletzt gespart – und nur dort, wo es wirklich vertretbar ist.

Ganztagsgrundschule als Chance für mehr Gerechtigkeit

Mit der Einführung der Ganztagsgrundschule steht Laatzen vor einer der größten bildungspolitischen Veränderungen der letzten Jahre. Uns ist bewusst, dass dieser Prozess nicht von Anfang an reibungslos verlaufen wird.

Für uns überwiegt jedoch die Chance: Mehr Bildungsgerechtigkeit, bessere Förderung und eine verlässliche Grundlage für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wir setzen deshalb auf eine verlässliche und qualitativ gute Betreuung für alle Kinder, eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Schulen, Trägern, Vereinen und Organisationen sowie einekontinuierliche Weiterentwicklung derAngebote im laufenden Betrieb.

Wir versprechen keine einfachen Lösungen. Unser Anspruch ist es, Probleme oben anzugehen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln – Schritt für Schritt und im Dialog mit allen Beteiligten.

Bildung ganzheitlich denken

Gute Bildung entsteht nicht nur im Klassenzimmer. Viele Kinder brauchen zusätzliche Unterstützung, um ihre Chancen wirklich nutzen zu können.

Deshalb setzen wir uns ein für eine starke und verlässliche Schulsozialarbeit, frühzeitige und gezielte Sprachförderung sowie eine enge Verzahnung von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schule, Jugendhilfe und sozialen Angeboten.

Gute Bildung ist auch der Schlüssel für gelingende Integration. Deshalb ist es uns wichtig, dass alle Kinder – unabhängig von ihrer Herkunft – die gleichen Chancen erhalten. Sprache, frühzeitige Förderung und verlässliche Bildungsangebote sind dabei entscheidend, um Teilhabe von Anfang an zu ermöglichen.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist für uns die Verpflegungssituation in

Bildungseinrichtungen. Wir wollen, dass das Essen in Schulen und

Kinderbetreuungseinrichtungen gesund, ausgewogen und hochwertig ist. Deswegen unterstützen wir die Pläne der SPD-Region Hannover zur Errichtung einer kommunalen Hauptküche für die Region und sehen Potenzial hierfür in Laatzen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern

Verlässliche Betreuungsangebote sind eine zentrale Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit ein entscheidender Faktor im Alltag vieler Familien.

Wir sehen sehr deutlich, dass die durch den Fachkräftemangel bedingten

Einschränkungen – insbesondere verkürzte Öffnungszeiten in Kindertagesstätten – für viele Eltern eine erhebliche Belastung darstellen.

Uns ist bewusst: Wir brauchen bedarfsgerechte Betreuungsangebote, die den

tatsächlichen Lebensrealitäten der Familien entsprechen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, die Betreuungssituation schnellstmöglich wieder zu stabilisieren und

perspektivisch auszubauen.

Unser Ziel ist es, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, auf die sich Familien im Alltag verlassen können.

Fachkräfte gewinnen und halten

Die Qualität von Bildung und Betreuung steht und fällt mit den Menschen, die sie tragen. Der Fachkräftemangel ist deshalb eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre.

Wir wollen gezielte Maßnahmen zur Gewinnung von Fachkräften unterstützen, auch neue Wege gehen, etwa durch internationale Anwerbeprojekte, und gute Arbeitsbedingungen vor Ort stärken, um Fachkräfte langfristig zu binden.

Wir wissen: Ohne ausreichend qualifiziertes Personal lassen sich gute Bildungs- und Betreuungsangebote nicht sichern.

Jugend stärken heißt Zukunft sichern

Die große Mehrheit der Jugendlichen in Laatzen ist engagiert, verantwortungsbewusst und ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens. Sie prägen das Miteinander in unserer Stadt positiv – in der Schule, in Vereinen, im Alltag, im öffentlichen Raum. Darauf bauen wir auf.

Gleichzeitig gibt es Quartiere und Situationen, in denen eindeutig Probleme entstehen. Diese Entwicklungen nehmen wir ernst und schauen nicht weg.

Langfristig gilt dabei: Nur Perspektiven, Unterstützung und soziale Teilhabe beugen Konflikten nachhaltig vor und tragen dazu bei, dass junge Menschen für sich und die Gesellschaft einen sinnvollen Weg einschlagen. Deshalb setzen wir auf eine Stärkung der aufsuchenden Jugendsozialarbeit, verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Jugendliche sowie attraktive Freizeit- und Begegnungsangebote in den Stadtteilen.

Uns ist dabei besonders wichtig: Jugendliche brauchen Räume für echte Begegnung –echte soziale Netzwerke, auch außerhalb der digitalen Welt. Angebote der Jugendpflege sollen daher persönliche Interaktion ermöglichen, Gemeinschaft stärken und Alternativen zu reiner Social-Media-Nutzung bieten.

Erhalt des Jugendamts in Laatzen

Sicherheit und Prävention gehören für uns zusammen. Deswegen ist ein eigenes Jugendamt in Laatzen aus unserer Sicht wichtig. Kinder und Jugendliche gehören zu den besonders Schutzbedürftigen in unserer Gesellschaft. Auf diesen Schutz müssen sie sich verlassen können.

Gleichzeitig sind häusliche Schwierigkeiten, bis hin zu häuslicher Gewalt, fast immer in Biografien von jungen Straftätern zu finden. Hier frühzeitig zu reagieren kann die Zukunft von Kindern und Jugendlichen maßgeblich beeinflussen.

Aus beiden Überlegungen heraus ist es umso wichtiger, dass wir ein funktionierendes Jugendamt vor Ort haben, dass nah dran ist und den lokalen Herausforderungen dadurch besser begegnen kann.

Bestehendes sichern – gezielt weiterentwickeln

In der Bildungsinfrastruktur stehen wir vor großen Herausforderungen – insbesondere durch begrenzte finanzielle Spielräume.

Deshalb gilt für uns: Erhalt, Sanierung und Modernisierung bestehender Einrichtungen haben Vorrang. Neubauten erfolgen dort, wo sie notwendig und langfristig sinnvoll sind. Investitionen werden klar priorisiertund nachhaltiggeplant.

Im Projekt Bildungscampus sehen wir gleichzeitig eine echte Perspektive. Deswegen unterstützen wir diesen Prozess, der von Innovation und von Partizipation der Bürgerinnen und Bürger gelebt hat, auch weiterhin.

Räume für junge Menschen – in allen Stadtteilen

Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich entfalten, ausprobieren und begegnen können.

Wir wollen Jugendtreffs und Freizeitangebote sichern und ausbauen, niedrigschwellige Angebote in allen Stadtteilen ermöglichen und Räume schaben, die Gemeinschaft und Teilhabe fördern.

Denn wer heute in junge Menschen investiert, stärkt die Zukunft unserer Stadt.

 

 

 

 

3. Sicherheit, Sauberkeit und Lebensqualität in Laatzen

Aus Liebe zu Laatzen: Sicherheit und Lebensqualität für alle sichern

Laatzen ist eine lebenswerte und grundsätzlich sichere Stadt.

Gleichzeitig ist klar: In einzelnen Quartieren – insbesondere in Teilen von Laatzen-Mitte – bestehen konkrete Probleme im öffentlichen Raum. Diese reichen von mangelnder

Sauberkeit bis hin zu Situationen, die das Sicherheitsgefühl der Menschen beeinträchtigen.

Zugleich gilt: Auch dort, wo die objektive Sicherheitslage gut ist, fühlen sich viele Menschen im Alltag nicht ausreichend sicher – und dieses Empfinden nehmen wir ernst.

Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Sicherheit und Sauberkeit sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge – und damit auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.

Sicherheit im Alltag stärken

Sicherheit entsteht durch Präsenz, klare Zuständigkeiten und das Vertrauen, dass

Probleme ernst genommen und angegangen werden. Als Kommune haben wir dabei konkrete Aufgaben – und gleichzeitig klare Grenzen. Beides benennen wir oben.

Wir werden darauf drängen, den kommunalen Ordnungsdienst sichtbar und

wirkungsvoll einzusetzen, seinen Einsatz gezielt auf Belastungen im öffentlichen Raum auszurichten – insbesondere auf Ordnungswidrigkeiten wie Vermüllung und Störungen des Zusammenlebens – und Schwerpunkte dort zu setzen, wo Probleme im Alltag besonders spürbar sind.

Zugleich setzen wir uns gegenüber den zuständigen Stellen klar und nachdrücklich für eine stärkere und verlässlich spürbare Polizeipräsenz ein.

Unser Anspruch ist eindeutig: Das, was wir vor Ort beeinflussen können, werden wir konsequent tun – und gleichzeitig klar einfordern, wo andere Ebenen in der Verantwortung stehen.

Feuerwehren stärken – Sicherheit vor Ort gewährleisten

Feuerwehren und Hilfsorganisationen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der

Sicherheit in unserer Stadt. Sie leisten täglich einen entscheidenden Beitrag zum Schutz von Menschen, Infrastruktur und Umwelt.

Für uns ist klar: Die Feuerwehren in Laatzen müssen auch künftig verlässlich und

leistungsfähig aufgestellt sein. Deshalb werden wir sie weiterhin konsequent unterstützen – sowohl bei der Ausstattung und Ausrüstung als auch bei Ausbildung und Einsatzbereitschaft.

Die Investitionen der vergangenen Jahre zeigen, dass wir diesen Anspruch ernst

nehmen. Der Neubau moderner Feuerwehrhäuser – insbesondere in Ingeln-Oesselse sowie für Rethen-Gleidingen – und die kontinuierliche Verbesserungder

Fahrzeugausstattung sind wichtige Schritte, die wir weiter fortführen werden.

Gleichzeitig sind Feuerwehren und Hilfsorganisationen mehr als nur ein Teil der Gefahrenabwehr. Sie sind ein starkes Beispiel für ehrenamtliches Engagement und gelebten Zusammenhalt. Dieses Engagement verdient Anerkennung, Unterstützung und eine stärkere Sichtbarkeit im öffentlichen Leben.

Öffentliche Räume gezielt weiterentwickeln

Die Gestaltung unserer Stadt hat großen Einfluss darauf, wie Menschen ihren Alltag erleben. Deshalb setzen wir auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer öffentlichen Räume.

Wir wollen die Beleuchtung von Straßen, Wegen und Plätzen systematisch verbessern, bekannte Problemstellen gezielt angehen und Schritt für Schritt aufwerten sowie Aufenthaltsqualität, Übersichtlichkeit und Nutzbarkeit öffentlicher Räume weiter erhöhen.

Ein besonderes Potenzial sehen wir im Bereich des Marktplatzes in Laatzen-Mitte. Mit dem geplanten Abriss des Rathauses entsteht hier die Möglichkeit, eine zentrale Fläche neu zu gestalten und deutlich aufzuwerten. Ziel muss es sein, die Aufenthalts- und Lebensqualität in diesem stark verdichteten Bereich spürbar zu verbessern – etwa durch mehr Grün, Schatten, Sitzmöglichkeiten und eine sinnvolle Belebung des Umfelds, die von den Menschen vor Ort angenommen wird.

Klimafolgen begegnen – Stadt widerstandsfähig machen

Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Laatzen spürbar und stellen eine konkrete Herausforderung für Sicherheit und Lebensqualität im Alltag dar. Deshalb wollen wir unsere Stadt gezielt widerstandsfähiger machen.

Dazu gehört, Vorsorge gegen Hochwasser zu stärken und Maßnahmen zu ergreifen, um die Folgen von Starkregen in dicht bebauten und versiegelten Bereichen besser abzufangen. Gleichzeitig müssen wir den Umgang mit Hitze und Trockenheit stärker in den Blick nehmen, etwa durch mehr Verschattung, die gezielte Begrünung und eine kluge Gestaltung öffentlicher Räume.

Grünflächen und Naherholungsräume erhalten und aufwerten

Die Qualität unserer Grünflächen und Naherholungsräume trägt wesentlich zur

Lebensqualität in unserer Stadt bei. Orte wie die Leinemasch oder die Feldmark, der Park der Sinne oder das Mastbruchholz sowie die Parks in verschiedenen Ortsteilen sind nicht nur Grünflächen, sondern idealerweise auch Aufenthaltsorte im Alltag.

Wir sehen jedoch, dass der Zustand von Wegen, Bänken und der allgemeinen

Infrastruktur an einigen Stellen nicht den Ansprüchen gerecht wird. Auch unter den aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen ist für uns aber unzweifelhaft: Diese Bereiche dürfen nicht aus dem Blick geraten.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, vorhandene Mittel gezielt einzusetzen, um die Aufenthaltsqualität in unseren Grünanlagen schrittweise zu verbessern und zu sichern.

Sauberkeit konsequent verbessern

Sauberkeit ist ein entscheidender Faktor für Lebensqualität und das Erscheinungsbild unserer Stadt.

Wir wollen die Reinigung und Pflege öffentlicher Flächen bedarfsgerecht

weiterentwickeln, die Entsorgungsinfrastruktur verbessern und an die tatsächlichen Anforderungen anpassen. Zudem werden wir uns intensiv für die Einrichtung eines Wertstoffhofs in Laatzen einsetzen.

Prävention stärken – Zusammenhalt sichern

Sicherheit entsteht nicht nur durch Kontrolle, sondern vor allem durch funktionierende soziale Strukturen.

Deshalb setzen wir weiterhin auf eine starke aufsuchende Jugendsozialarbeit, frühzeitige Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenslagen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Schulen und sozialen Einrichtungen.

Verantwortung einfordern und konsequent handeln

Dort, wo Regeln nicht eingehalten werden oder sich Missstände verfestigen, braucht es klares und konsequentes Handeln.

Wir wollen die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten konsequent nutzen, um gegen Verwahrlosung und problematische Entwicklungen vorzugehen und unseren Fokus insbesondere auf die Fälle richten, in denen größere Immobilienbestände vernachlässigt werden, sodass dadurch ganze Quartiere belastet werden. Hierbei gilt es gegebenenfalls auch gezielt gegen Eigentümer und Investoren vorzugehen, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen, und zu prüfen, welche rechtlichen Instrumente – bis hin zu Zwangsmaßnahmen – eingesetzt werden können, um Missstände zu beseitigen.

Für uns gilt: Eigentum verpflichtet – auch gegenüber der Nachbarschaft und dem gesamten Stadtteil. Wir werden nicht akzeptieren, dass einzelne Akteure durch

unterlassene Instandhaltung ganze Quartiere in Mitleidenschaft ziehen.

Gleichzeitig ist klar: Es geht uns nicht um überzogene Kontrollen im Kleinen. Entscheidend ist, dort konsequent zu handeln, wo strukturelle Probleme entstehen und das Zusammenleben spürbar beeinträchtigt wird.


 

4.  Wachstum, Wohnen und Stadtentwicklung in Laatzen

Aus Liebe zu Laatzen: Wachstumgestalten – Zukunft sichern

Laatzen ist eine Stadt mit großen Stärken: eine hervorragende Verkehrsanbindung, lebendige Ortsteile, gute Einkaufsmöglichkeiten und gleichzeitig die Nähe zur Natur.

Wir sind überzeugt: Laatzen muss sich vor keiner anderen Stadt in der Region verstecken.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht unsere Stadt Entwicklung – wirtschaftlich, städtebaulich und gesellschaftlich.

Für uns als SPD gilt deshalb: Wir wollen Wachstum – aber nicht beliebig, sondern so, dass es unsere Stadt stärker macht und nicht überfordert.

Wachstum gezielt ermöglichen

Wachstum erfüllt keinen Selbstzweck. Aber ohne Entwicklung wird unsere Stadt auf Dauer nicht handlungsfähig bleiben.

Deshalb verfolgen wir einen zielgerichteten Kurs: Wir wollen Wohn- und

Gewerbeflächen gezielt weiterentwickeln, die wirtschaftliche Basis unserer Stadt stärken und damit Arbeitsplätze und Einnahmen sichern.

Ein zentraler Baustein ist für uns die Entwicklung von Gewerbeflächen wie Rethen-Ost, um Laatzen finanziell und wirtschaftlich stärker aufzustellen.

Wirtschaft stärken – Arbeitsplätze sichern

Eine starke Wirtschaft ist die Grundlage für eine handlungsfähige Stadt.

Wir als SPD machen deutlich: Arbeitsplätze vor Ort, stabile Einnahmen und eine verlässliche wirtschaftliche Entwicklung sind entscheidend für die Zukunft Laatzens.

Laatzen zeichnet sich durch deutliche Standortvorteile aus – insbesondere durch die hervorragende Verkehrsanbindung und die Nähe zu Hannover. Diese Stärken wollen wir gezielt nutzen und weiter ausbauen.

Dazu gehört für uns eine aktive Wirtschaftsförderung. Der Dialog zwischen

Stadtverwaltung und Unternehmen muss kontinuierlich gepflegt und weiter gestärkt werden. Unser Ziel ist es, frühzeitig zu wissen, wo Herausforderungen bestehen, und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Die Stadt verstehen wir dabei als verlässlichen Partner der Wirtschaft. Unternehmen müssen sich darauf verlassen können, dass Rahmenbedingungen planbar sind, Ansprechpartner erreichbar sind und Verfahren lösungsorientiert begleitet werden.

Besonders wichtig ist uns die Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen. Sie bilden das Rückgrat unserer lokalen Wirtschaft, schaben Arbeitsplätze vor Ort und prägen das wirtschaftliche Leben in unserer Stadt.

Gleichzeitig gilt: Eine solide Finanzierung unserer Stadt ist Voraussetzung für all das, was wir vor Ort gestalten wollen. Eine Senkung der Gewerbesteuer lehnen wir daher ab. Stattdessen setzen wir auf eine starke wirtschaftliche Entwicklung und gezielte Förderung.

Die Ausweitung und Weiterentwicklung von Gewerbeflächen bleibt für uns ein wichtiger Baustein, um Arbeitsplätze zu sichern, neue Unternehmen anzusiedeln und die Einnahmebasis unserer Stadt nachhaltig zu stärken.

Auch bestehende Strukturen wollen wir gezielt weiterentwickeln. Dazu zählt für uns insbesondere das Agnes-Karll-Krankenhaus. Wir setzen uns dafür ein, dass es erhalten bleibt. Gleichzeitig sehen wir Potenziale, die Immobilie sinnvoll weiterzuentwickeln – etwa durch zusätzliche fachärztliche Angebote oder die Ansiedlung von Unternehmen aus dem medizinischen Bereich. So kann dieser Standort auch künftig einen wichtigen Beitrag für Versorgung, Arbeitsplätze und die Attraktivität unserer Stadt leisten.

Stadtentwicklung nach klaren Kriterien steuern

Nicht jedes Wachstum ist automatisch sinnvoll. Entscheidend ist, ob es zur Stadt passt und langfristig tragfähig ist.

Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren die Grundlagen dafür geschaffen, Entwicklungen besser bewerten und steuern zu können.

Künftig werden wir noch konsequenter darauf achten, dass neue Entwicklungen mit der vorhandenen Infrastrukturvereinbar sind, finanziell tragfähig bleiben,barrierefrei gestaltet werden und die Lebensqualität in den Stadtteilen nicht verschlechtern.

Unser Anspruch ist klar: Stadtentwicklung erfolgt nicht nach Bauchgefühl, sondern auf Basis klarer Kriterien und verantwortungsvoller Abwägungen.

Wohnen für alle ermöglichen – mit einer realistischen Strategie

Laatzen braucht Wohnraum – für unterschiedliche Lebenslagen, Einkommen und Lebensentwürfe.

Für uns ist entscheidend: Eine soziale Stadt lebt von Durchmischung.

Deshalb wollen wir Wohnraum in verschiedenen Preissegmenten weiterentwickeln. Dazu gehört auch, gezielt Angebote im höherpreisigen Bereich zu ermöglichen, um zusätzliche Einnahmen für die Stadt zu generieren. Gleichzeitig bleiben der Erhalt und die Schaffung von bezahlbarem und altersgerechtem Wohnraum ein wichtiges Ziel.

Wir sagen dabei auch ehrlich: Die Rahmenbedingungen für bezahlbares Bauen werden maßgeblich durch Bund und Land bestimmt.

Vor Ort wollen wir konsequent gegen Zweckentfremdung von Wohnraum vorgehen, darauf achten, dass Bauen nicht durch unnötige Hürden zusätzlich verteuert wird und prüfen, ob und in welcher Form kommunale Modelle wie eine eigene Wohnungsbaugesellschaft wieder eine Rolle spielen können.

Unsere Maxime lautet: Keine unrealistischen Versprechen – sondern konkrete, umsetzbare Schritte.

Bauen einfacher, planbarer und bürgernäher machen

Wer in Laatzen baut, saniert oder investiert, braucht klare, transparente und verlässliche Verfahren. Geradejunge Familien, private Eigentümerund Unternehmen leisten mit ihren Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer Stadt. Deshalb wollen wir sie besser unterstützen.

Wir wollen die Bauverwaltung stärker als Dienstleisterin für Bürgerinnen und Bürger ausrichten. Verwaltungshandeln muss nachvollziehbar sein, Entscheidungen müssen gut begründet werden, und bei komplexen Vorhaben soll frühzeitig erkennbar sein, welche Möglichkeiten bestehen und welche Anforderungen zu beachten sind.

Insbesondere im Bereich Denkmalschutz und bei vergleichbaren Vorhaben wollen wir für mehr Klarheit im Voraus sorgen. Ziel ist, dass Planungssicherheit entsteht, bevor aufwendige Anträge gestellt werden müssen. So können unnötige Unsicherheiten vermieden und Planungen besser durchgeführt werden.

Hierbei haben wir den Anspruch: Konstruktive Beratung und sichere Orientierung ja – aber ohne notwendige Standards beim Klima, beim Denkmalschutz, bei sozialer Infrastruktur oder bei der Qualität der Stadtentwicklung aufzugeben. Denn Stadtentwicklung darf nicht nur einzelne Bauvorhaben betrachten. Sie muss immer auch die Auswirkungen auf Quartiere, Infrastruktur, Umwelt und Lebensqualität berücksichtigen.

Bestehende Quartiere stärken

Stadtentwicklung bedeutet nicht nur Neubau. Ein großer Teil der Zukunft unserer Stadt liegt im Bestand. Deshalb setzen wir auf die Weiterentwicklung bestehender Quartiere, achten auf eine ausgewogene Entwicklung und vermeiden eine Überlastung der vorhandenen Infrastruktur. Unser Ziel ist es, dass sich alle Stadtteile positiv entwickeln – nicht nur einzelne neue Gebiete.

Verantwortungsvoll mit Flächen umgehen

Flächen sind begrenzt. Deshalb braucht es einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit neuen Baugebieten.


 

Dabei ist festzuhalten: Entwicklung ja  aber nicht um jeden Preis. Entscheidend ist eine sorgfältige Abwägung zwischen Wachstum, Umwelt und Lebensqualität sowie eine langfristigePlanung statt kurzfristiger Einzelentscheidungen.


 

5. Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit in Laatzen

Aus Liebe zu Laatzen: Nachhaltigkeit, die im Alltag funktioniert

Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung sind zentrale Zukunftsaufgaben – auch für unsere Stadt.

Für uns als SPD ist klar: Klimaschutz wird nur dann erfolgreich sein, wenn er im Alltag funktioniert, bezahlbar bleibt und von möglichst vielen Menschen mitgetragen werden kann.

Deshalb setzen wir auf eine Politik, die ökologische Verantwortung, Umweltschutz,

soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Vernunft miteinander verbindet.

Lebensqualität durch mehr Grün und bessere Aufenthaltsräume

Eine nachhaltige Stadt zeigt sich vor allem im Alltag der Menschen.

Deshalb wollen wir die Aufenthaltsqualität in Laatzen gezielt verbessern. Dazu gehört mehr Grün in dicht bebauten Bereichen, zusätzliche Verschattung und neue Aufenthaltsorte. Gleichzeitig sollen geeignete öffentliche Flächen sinnvoll entsiegelt werden, um Hitzeentwicklung zu reduzieren und das Stadtklima spürbar zu verbessern.

Ein zentraler Punkt ist für uns auch der Umgang mit dem bestehenden Baumbestand: Gefällte städtische Bäume sollen zeitnah ersetzt werden – möglichst am gleichen Standort. Dabei soll bei Neupflanzungen verstärkt auf sogenannte „Zukunftsbäume“ gesetzt werden – also klimaresistente und standortangepasste Baumarten, die auch unter veränderten klimatischen Bedingungen langfristig bestehen können. Gerade in stark verdichteten Bereichen ist das keine kosmetische Frage, sondern eine Frage der Lebensqualität und des lokalen Klimaschutzes.

Energie bezahlbar und verlässlich sichern

Die Energieversorgung ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit.

Wir setzen darauf, dass Energie für alle Menschen bezahlbar und verlässlich verfügbar sein muss – auch in Zukunft.

Dazu gehört für uns auch eine vorausschauende kommunale Wärmeplanung. Wir

wollen die Entwicklung von Wärmenetzen in geeigneten Quartieren aktiv voranbringen und so langfristig bezahlbare und klimafreundliche Lösungen ermöglichen.

Auch beim Ausbau erneuerbarer Energien sehen wir weiteres Potenzial. Dazu zählen geeignete Standorte für Windenergie, die wir im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten verantwortungsvoll prüfen und entwickeln wollen. Zudem wollen wir den Ausbau von Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden weiter voranbringen und die bestehenden Möglichkeiten der Stadt nutzen, um Energie langfristig stabil und kalkulierbar bereitzustellen. Hierbei wollen wir auch im Blick behalten, wie die Laatzener Bürgerinnen und Bürger von der hier erzeugten Energie unmittelbar profitieren können.

Zeitgleich gilt für uns zweifelsfrei: Maßnahmen im Energiebereich dürfen nicht dazu führen, dass Wohnen und Leben für viele Menschen unbezahlbar werden. Eine nachhaltige Energieversorgung muss auch wirtschaftlich nachhaltig aufgebaut sein.

Nachhaltig bauen – bezahlbar und umsetzbar

Nachhaltigkeit im Bau ist wichtig – aber sie darf nicht dazu führen, dass Bauen faktisch unmöglich wird.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, Anforderungen so zu gestalten, dass sie ökologisch sinnvoll sind, ohne Baukosten weiter unnötig in die Höhe zu treiben. Regelungen, die Projekte verhindern, statt sie nachhaltiger zu machen, lehnen wir ab. Statt immer neuer Einzelvorgaben setzen wir auf transparente, verlässliche Standards und bewährte Lösungen, die in der Praxis funktionieren.

Für uns ist entscheidend: Nicht die Anzahl von Auflagen macht ein Projekt nachhaltiger, sondern die Qualität der Umsetzung.

Dabei setzen wir bewusst auf Vertrauen in die Fachkompetenz der Verwaltung sowie auf die Erfahrung von Planern, Handwerk und Bauherren.

Unser Ziel ist eine nachhaltige Bauentwicklung, die umgesetzt wird – und nicht an immer neuen Anforderungen scheitert.

Umweltschutz konkret vor Ort umsetzen

Umweltschutz beginnt nicht in abstrakten Zieldebatten, sondern vor Ort.

Deshalb wollen wir den Erhalt und die Pflege von Grünflächen stärken, bestehende Naturstrukturen schützen und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des lokalen Umfelds unterstützen. Unser Anspruch ist es, Umweltschutz sichtbar und wirksam im Alltag zu machen.

Verantwortung übernehmen – ohne zu überfordern

Die Stadt Laatzen wird ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Gleichzeitig gilt für uns: Klimapolitik darf nicht an der Lebensrealität der Menschen vorbeigehen.

Deshalb setzen wir auf konkrete Verbesserungen im Alltag, auf Maßnahmen, die von den Menschen mitgetragen werden können, und auf eine Politik, die ökologische Ziele mit sozialen und wirtschaftlichen Realitäten verbindet.


 

6.  Verwaltung, Bürgerbeteiligung und Digitalisierung in Laatzen

Aus Liebe zu Laatzen: Eine Verwaltung, die funktioniert

Eine funktionierende Verwaltung ist die Grundlage dafür, dass unsere Stadt im Alltag gut funktioniert.

Für uns als SPD ist klar: Die Verwaltung muss für die Menschen da sein – erreichbar, verlässlich und lösungsorientiert.

In den vergangenen Jahren wurde in Laatzens Behörden bereits vieles angestoßen und auf den Weg gebracht. Veränderungen in der Verwaltung brauchen Zeit – vieles davon wird jetzt Schritt für Schritt sichtbar.

Gleichzeitig formulieren wir weiterhinunseren Anspruch: DieWeiterentwicklung der Verwaltung darf nicht stehen bleiben.

Abläufe verbessern und Entscheidungen beschleunigen

Im Alltag erwarten Bürgerinnen und Bürger zu Recht, dass Anliegen zügig bearbeitet und Verfahren nachvollziehbar sind.

Deshalb werden wir Abläufe in der Verwaltung weiter vereinfachen, Zuständigkeiten klarer strukturieren und Verfahren so gestalten, dass Entscheidungen schneller getroffen werden können.

Unser Ziel ist eine Verwaltung, die handlungsfähig ist und Entscheidungen nicht unnötig verzögert.

Bürgerbüro stärken – erreichbar und flexibel

Das Bürgerbüro ist für viele Menschen der wichtigste Kontakt zur Stadtverwaltung.

Deshalb wollen wir es gezielt stärken und weiterentwickeln.

Für uns ist klar: Verwaltung muss im Alltag erreichbar sein – auch ohne lange Planung im Voraus.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, neben Terminvergaben wieder offene Sprechzeiten anzubieten, zusätzlich die Möglichkeit zu schaben, auch ohne Termin mit Wartezeit Anliegen zu klären, und gleichzeitig die Terminvergabe als verlässliche Option beizubehalten. So schaffen wir Flexibilität für unterschiedliche Lebenssituationen.

Des Weiteren ist für uns entscheidend: Das Bürgerbüro muss als zentrale Anlaufstelle gestärkt werden und Anliegen sollen dort aufgenommen und verlässlich an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden.

Für uns ist außerdem klar: Das Bürgerbüro muss weiterhin zentral in Laatzen-Mitte, am Leine-Center, erreichbar bleiben.


 

Digitalisierung konsequentvoranbringen

Die Digitalisierung der Verwaltung ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

Für uns bedeutet Digitalisierung: einfachere Abläufe für Bürgerinnen und Bürger, schnellere Verfahren und effizientere Verwaltung. Deshalb unterstützen wir konsequent den Ausbau digitaler Angebote, insbesondere Antragsverfahren, sowie die Vereinfachung und Zusammenfassung bestehender Prozesse.

Dabei gilt: Digitale Angebote müssen funktionieren – und für alle nutzbar sein. Dies betrifft auch die Barrierefreiheit, damit Menschen unabhängig von Alter,

Einschränkungen oder Lebenssituation gleichberechtigten Zugang zu den Angeboten der Verwaltung haben.

Dabei erwarten wir von der Digitalisierung der Verwaltungsprozesse, dass Mitarbeitende entlastet, aber nicht vollständig ersetzt werden. Die Verwaltung muss sowohl digital erreichbar sein als auch weiterhin persönliche Ansprechpartner bieten.

Bürgerbeteiligung gezielt gestalten

Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Bestandteil kommunaler Politik.

Für uns gilt: Nicht jede Entscheidung braucht ein Beteiligungsverfahren – aber bei

wichtigen Projekten müssen die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einbezogen werden.

Deshalb setzen wir auf gezielte, projektbezogene Beteiligung, frühzeitige Information und Einbindung sowie klare und nachvollziehbare Verfahren.

Unser Ziel ist es, Beteiligung sinnvoll zu gestalten – nicht endlos.


 

7. Begegnung, Engagement und Gemeinschaft in Laatzen

Aus Liebe zu Laatzen: Gemeinschaft entsteht vor Ort

Eine lebendige Stadt braucht Begegnung und Austausch im Alltag.

Gerade in den Ortsteilen entscheidet sich, ob Zusammenhalt funktioniert oder nicht. Gemeinschaft entsteht nicht auf dem Papier, sondern dort, wo Menschen

zusammenkommen.

Begegnungsmöglichkeiten in allen Ortsteilen schaffen

Der Zusammenhalt unserer Stadt entscheidet sich im direkten Lebensumfeld der Menschen. Dafür braucht es verlässliche Möglichkeiten, sich zu begegnen.

Viele dieser Strukturen sind in den vergangenen Jahren weggebrochen. Gaststätten oder Vereinsheime, die früher eine wichtige Funktion erfüllt haben, stehen oft nicht mehr zur Verfügung.

Für uns ist deshalb klar: Jeder Ortsteil braucht einen zentralen Anlaufpunkt für

Begegnung, Engagement und gemeinsames Leben.

In Laatzen-Mitte und Rethen haben wir mit dem Stadthaus und dem Nachbarschaftshaus sowie dem Familienzentrum bereits sehr erfolgreiche Beispiele für solche Begegnungsorte geschaffen. Sie zeigen, dass verlässliche Treffpunkte das gemeinschaftliche Leben vor Ort stärken. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen.

Konkret bedeutet das, bestehende Projekte wie den Treb Alte Schule in Gleidingen

weiterzuentwickeln, in Ingeln-Oesselse die Nutzung von Räumen für die

Dorfgemeinschaft zu ermöglichen sowie in Grasdorf und Alt-Laatzen gezielt nach

Lösungen für neue Begegnungsmöglichkeiten zu suchen.

Dabei gilt für uns ein klarer Grundsatz: Bestehende Gebäude und Flächen haben Vorrang vor teuren Neubauten. Gerade vor dem Hintergrund begrenzter finanzieller

Mittel braucht es kreative Lösungen und den Willen, vorhandene Potenziale sinnvoll zu nutzen.

Zur Aufenthaltsqualität gehört auch die Ausstattung bestehender Treffpunkte. Am Beispiel des Rethener Parks zeigt sich, dass bereits kleinere Maßnahmen eine große Wirkung haben können. Hier wollen wir die Infrastruktur gezielt verbessern,

insbesondere durch die Bereitstellung von (teil-)öffentlichen Toiletten.

Für uns ist deutlich: Begegnung entsteht nicht von allein. Die Stadt muss hier

Verantwortung übernehmen und aktiv mitgestalten.

Demokratisches Miteinander stärken

Eine starke Stadtgemeinschaft braucht gleichzeitig mehr als Orte der Begegnung. Sie braucht ein demokratisches Miteinander, Respekt und die klare Haltung, dass

Ausgrenzung, Hass und Gewalt in Laatzen keinen Platz haben.

Wir positionieren und entschieden gegen Extremismus jeglicher Art, Rassismus,

Antisemitismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Hass, Hetze und Gewalt.

Demokratieprojekte wie „Demokratie leben!“ leistendabei einen wichtigen Beitrag. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass solche Projekte auch künftig fortgeführt, unterstützt und in Laatzen sichtbar gemacht werden.

Ältere und pflegebedürftige Menschen teilhaben lassen

Teilhabe darf im Alter nicht enden. Ältere Menschen sollen in Laatzen sichtbar bleiben, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können und die Unterstützung finden, die sie im Alltag brauchen.

Dazu gehören verlässliche Angebote, erreichbare Treffpunkte und Orte, an denen

Gemeinschaft auch im Alter möglich bleibt. Die bestehenden Seniorentreffs leisten dafür einen wichtigen Beitrag. Sie stärken das nachbarschaftliche und gemeinschaftliche Leben und sollen verlässlich gesichert werden.

Gleichzeitig haben wir auch die Situation in Alten- und Pflegeeinrichtungen im Blick. Auch wenn Heimaufsicht und Kontrolle formal bei der Region Hannover liegen, leben die betroffenen Menschen hier in unserer Stadt. Pflegeeinrichtungen sind nicht nur Einrichtungen an einem Standort, sondern Lebensorte von Menschen in Laatzen. Wenn dort Probleme entstehen, betrifft das auch unsere Stadt.

Ältere und pflegebedürftige Menschen brauchen Aufmerksamkeit, Verlässlichkeit und ein Leben in Würde. Sie dürfen nicht aus dem Blick geraten – unabhängig davon, ob sie selbstständig leben, Unterstützung im Alltag benötigen oder in einer Pflegeeinrichtung wohnen.

Engagement ermöglichen – Vereine unterstützen

Laatzen lebt vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger – in Vereinen, Initiativen, Kirchengemeinden und kulturellen Angeboten.

Damit dieses Engagement gelingt, braucht es verlässliche Unterstützung – unabhängig davon, ob es sich um Vereine, kirchliche Träger oder kulturelle Initiativen handelt. Die Stadt leistet hier bereits viel, dennoch kommt es im ehrenamtlichen Engagement immer wieder darauf an, Strukturen einfach und praktikabel zu halten.

Deshalb wollen wir die Unterstützung der Stadt sichern und dort, wo nötig, wieder

stärken – insbesondere bei der Organisation von Veranstaltungen, wie beispielsweise Straßenfesten. Konkret bedeutet das, dass die Planung und Durchführung von Veranstaltungen aktiv unterstützt werden, Genehmigungen klar, verlässlich und zügig erfolgen und städtische Ressourcen sowie Infrastruktur einfach und gezielt zur Verfügung gestellt werden.

Unser Ziel ist klar: Wer etwas auf die Beine stellen will, soll Unterstützung bekommen – nicht zusätzliche Hürden.

Kulturelle Angebote sichtbarer machen

Einige kulturelle Angebote leisten bereits einen wichtigen Beitrag zum Leben in unserer Stadt. Veranstaltungen, Initiativen und Projekte entstehen vor Ort und werden mit großem Engagement getragen.

Unser Ziel ist es, diese Angebote besser sichtbar zu machen und den Zugang für die Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern. Dazu gehört auch eine verständliche und niedrigschwellige Kommunikation von Seiten der Stadt, die Menschen im Alltag erreicht und zur Teilnahme einlädt.

Sportstätten und -vereine als Orte der Gemeinschaft stärken

Sportvereine sind ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Laatzen. Sie schaben Begegnung, fördern den Zusammenhalt und verbinden Menschen über Generationen hinweg.

Die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Vereinen ist dabei eine besondere Stärke, die wir erhalten und weiterentwickeln wollen.

Dazu gehört für uns, dass Sporthallen, Sportplätze und Schwimmflächen auch künftig ohne Nutzungsgebühren zur Verfügung stehen und die vereinheitlichte Sportförderung verlässliche und faire Rahmenbedingungen für alle Vereine sichert.

Gleichzeitig werden wir die Vereine weiterhin aktiv bei der Nutzung und Organisation von Sportanlagen unterstützen und die bestehende Infrastruktur bedarfsgerecht erhalten und weiterentwickeln.

Ein wichtiger nächster Schritt ist die Prüfung und Weiterverfolgung eines

wetterunabhängig nutzbaren Außenplatzes, um die Nutzungsmöglichkeiten für Vereine weiter zu verbessern.

Zentral für die Zusammenarbeit ist der Sportring. Diesen wollen wir gezielt stärken – als Ort des Austauschs zwischen Vereinen und Stadt und perspektivisch auch mit erweiterten Mitwirkungs- und Entscheidungsmöglichkeiten.

Auch bei großen Projekten gilt für uns, dass die Bedürfnisse der Vereine frühzeitig

berücksichtigt werden müssen – wie es beim Bildungscampus bereits erfolgt ist.


 

8. Mobilität und Verkehr in Laatzen

Aus Liebe zu Laatzen: Mobilität, die im Alltag funktioniert

Mobilität muss im Alltag funktionieren – verlässlich, bezahlbar und ohne ideologische Vorgaben.

Für uns als SPD ist klar: Wir gestalten Verkehrspolitik praxisnah und orientiert an den Bedürfnissen der Bürger.

Mobilität ist für viele Menschen jeden Tag entscheidend – auf dem Weg zur Arbeit, für Familie, für Einkäufe und die Verpflichtungen des Alltags.

Deshalb gilt für uns: Mobilität ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Sie muss

zuverlässig funktionieren und allen Verkehrsteilnehmern die passende Fortbewegung ermöglichen.

Ein gutes Mobilitätsangebot ist zugleich Voraussetzung dafür, Klimaschutz mit

gesellschaftlicher Akzeptanz zu verbinden.

Gute Grundlage nutzen und gezielt weiterentwickeln

Laatzen ist insbesondere entlang der Hauptverkehrsachsen gut angebunden – vor allem in Richtung Hannover.

Mit Stadtbahn, S-Bahn und bestehenden Busverbindungen verfügt unsere Stadt über eine Grundlage, die wir in den vergangenen Jahren konsequent mitgestaltet haben. Die Verlängerung der Stadtbahnlinie 2 nach Gleidingen ist dafür ein gutes Beispiel. Darauf sind wir stolz.

Gleichzeitig bleibt unser Anspruch, die bestehenden Strukturen weiterzuentwickeln. Mobilität muss in allen Ortsteilen zuverlässig funktionieren – nicht nur entlang der Hauptachsen.

Öffentlichen Nahverkehr stärken

Ein leistungsfähiger und bezahlbarer öffentlicher Nahverkehr ist die Grundlage

moderner Mobilität.

Zuständig ist hier die Region Hannover. Dennoch werden wir uns als Stadt weiterhin dafür einsetzen, dass sich das Angebot verbessert und den Anforderungen im Alltag gerecht wird.

Dabei geht es insbesondere um bessere Busanbindungen – vor allem in Ingeln-Oesselse –, um stärkere Verbindungen auch in den Randzeiten sowie um den gezielten Einsatz flexibler Angebote wie Rufbusse oder On-Demand-Systeme.

Ein wichtiges Projekt bleibt für uns der S-Bahn-Halt in Laatzen-Mitte. Für seine Realisierung werden wir uns weiter einsetzen. Ebenso begrüßen wir die Planungen für einen Stadtbahnanschluss in Richtung Kronsberg/Messe-Ost und setzen uns dafür ein, dass Laatzen hiervon profitiert.

Darüber hinaus ist für uns klar, dass alle Stadtbahnstationen in Laatzen barrierefrei ausgebaut werden müssen.

Stadtbus: Verbindungen innerhalb der Stadt verbessern

Viele Wohnbereiche in den Ortsteilen sind heute nur eingeschränkt angebunden.

Gerade die hintere Wohnbebauung in den Ortskernen ist häufig auf das Auto

angewiesen, weil direkte Verbindungen fehlen.

Deshalb setzen wir uns für die Einführung eines Stadtbusses ein.

Ein Stadtbus kann dazu beitragen, bestehende Lücken im Netz zu schließen und die Verbindung innerhalb der Stadt deutlich zu verbessern. Dabei geht es um eine verlässliche Erreichbarkeit im Alltag – sowohl für den Weg zur Arbeit als auch für

Einkäufe, Arztbesuche oder andere Verpflichtungen.

Ein besonderer Mehrwert entsteht durch eine bessere Anbindung von Wohnbereichen, Versorgungsangeboten und Gewerbestandorten. Dadurch können Arbeitsplätze leichter erreicht und Wege insgesamt verkürzt werden.

Gerade für ältere Menschen ist eine gute innerstädtische Verbindung entscheidend, um selbstständig und mobil zu bleiben.

Ein Stadtbus kann hier einen wichtigen Beitrag leisten – für mehr Selbstständigkeit, kürzere Wege und eine bessere Vernetzung innerhalb unserer Stadt.

Individualverkehr und Fahrrad sinnvoll ergänzen

Mobilität funktioniert nur im Zusammenspiel – nicht durch Verdrängung.

Das Auto bleibt für viele Menschen ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Alltags, etwa für den Weg zur Arbeit, für familiäre Verpflichtungen oder für die Versorgung im täglichen Leben. Eine Verkehrspolitik, die diese Realität ignoriert, greift zu kurz.

Gleichzeitig ist der Fahrradverkehr eine wichtige und kostengünstige Ergänzung des Individualverkehrs, insbesondere im Alltag und in den Sommermonaten.

Deshalb werden wir die Entwicklung der Veloroute aktiv begleiten und uns gegenüber der Region für Verbesserungen einsetzen. Darüber hinaus wollen wir stark genutzte Fahrradverbindungen gezielt stärken – auch abseits der Hauptverkehrsachsen – und bestehende Wege, etwa durch die Leinemasch, in ihrer Bedeutung als Alltagsverbindungen berücksichtigen.

Straßen erhalten und gezielt weiterentwickeln

Eine funktionierende Straßeninfrastruktur ist Grundlage für Mobilität im Alltag.

Deshalb unterstützen wir die bestehende Priorisierungsliste der Stadt für den Ausbau und die Sanierung von Straßen weiterhin. Unser Ziel ist es, die vorhandene Infrastruktur Schritt für Schritt zu verbessern und in einem verlässlichen Zustand zu halten. Gerade vor dem Hintergrund begrenzter finanzieller und personeller Mittel setzen wir dabei auf eine klare und nachvollziehbare Priorisierung, statt auf kurzfristige Einzelmaßnahmen.

Verkehrsberuhigung mit Augenmaß

In Wohnquartieren trägt Verkehrsberuhigung wesentlich zur Lebensqualitätbei.

Deshalb setzen wir auf gezielte Maßnahmen dort, wo sie sinnvoll und notwendig sind, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und die Aufenthaltsqualität im direkten Wohnumfeld zu verbessern.

Für uns gilt dabei: Verkehrsberuhigung muss den Menschen dienen – nicht zum Selbstzweck werden.

Ruhenden Verkehr ordnen

Auch der ruhende Verkehr rückt stärker in den Fokus. In vielen Bereichen zeigt sich, dass öffentliche Straßen zunehmend als dauerhafte Abstellflächen genutzt werden – insbesondere durch größere Fahrzeuge wie LKW. Hier wollen wir Lösungen entwickeln,

die sowohl die berechtigten Interessen der Betroffenen berücksichtigen als auch die Situation im öffentlichen Raum verbessern.

Für uns ist klar: Unsere Straßen sind keine Parkflächen. Gleichzeitig wissen wir, dass viele Menschen aus beruflichen Gründen auf entsprechende Möglichkeiten angewiesen sind. Deshalb setzen wir auf praktikable Ansätze, um geeignete Alternativen zu schaben und die Belastungen in den Wohngebieten spürbar zu reduzieren.

Zu Fuß unterwegs: Barrieren abbauen

Mobilität bedeutet auch, sich sicher und selbstständig zu Fuß bewegen zu können. Gerade für ältere Menschen ist das im Alltag von großer Bedeutung.

Deshalb wollen wir Barrieren im öffentlichen Raum gezielt abbauen, insbesondere durch weitere Bordsteinabsenkungen, und Wege insgesamt sicherer und besser nutzbar machen.

E-Mobilität praktikabel ermöglichen

Die Nachfrage nach E-Mobilität wächst – und die Stadt muss darauf reagieren.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind vorgegeben. Umso wichtiger ist es, dass die Stadtverwaltung im Rahmen dieser Möglichkeiten oben und lösungsorientiert agiert.

Unser Anspruch ist es, dass Bürgerinnen und Bürger Unterstützung bei Genehmigungen erhalten und frühzeitig Klarheit darüber haben, was umsetzbar ist.