Aktiv weiter für Laatzen

Während der Mitgliederversammlung am 26. April 2006 in der Albert-Einstein-Schule hat die SPD Laatzen ihre Ziele für die Arbeit im Rathaus nach der Kommunalwahl 2006 abgesteckt. Ergebnis ist ein Eckpunktepapier für das Wahlprogramm der SPD Laatzen zur Kommunalwahl 2006.

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Ziele

Laatzen ist top. Die SPD Laatzen hat in den letzten zehn Jahren viele Erfolgsgeschichten für die Stadt geschrieben.

Auf diesen Erfolgen werden wir uns nicht ausruhen. Mit Thomas Prinz als unseren neuen Bürgermeister und mit einer Mannschaft für den Rat, die sich aus erfahrenen "alten Hasen" und hochmotivierten "Einsteigern" zusammensetzt, werden wir den eingeschlagenen Weg weitergehen und Laatzen weiter voranbringen.

Laatzen - eine attraktive und sichere Stadt

Seit 1996 ist die Stadt um 3.000 Bürgerinnen und Bürger gewachsen. Wir wollen, dass sie alle sich in Laatzen wohlfühlen. Und wir wollen, dass die Stadt auch weiterhin wächst.

Deshalb wollen wir:

- Im Rahmen des Programmes "Laatzen-Mitte wird top" mit den Bürgerinnen und Bürger die Stadtmitte rund um das Leine-Center verbessern, z.B. durch o Veränderungen im Verkehrsplan, o bauliche Umgestaltungen, o Läden, Schaufenster und Gastronomie und einen schöneren Marktplatz o Verschönerung des Stadtbildes durch eine erhöhte Sauberkeit - ein weiteres Erstarken der Einkaufsmöglichkeiten in Alt-Laatzen, - eine Überplanung von ehemaligen Industrie- und Gewerbegebieten zu Wohnanlagen mit Stadthäusern, - Ausweisung von attraktiven Baugebieten in den südlichen Stadtteilen, - keine Erhöhung der Grundsteuer, - eine Verbesserung des Busverkehrs, - eine weitere Verkehrsberuhigung in Wohngebieten, v.a. an der Pattenser Straße in Rethen, - mehr Barrierefreiheit für Menschen, die in ihren Bewegungen eingeschränkt sind, - Hochbahnsteige an jeweils mindestens einer Stadtbahnhaltestelle in Rethen und Gleidingen, - die guten Arbeitsbedingungen für die Feuerwehr erhalten, - die Arbeit des Präventionsrates fördern, - die Aktion Zivilcourage fortsetzen, - Soziale Beratungsstellen fördern.

Gute Angebote für alle Altersgruppen

In Laatzen sollen sich alle Altersgruppen wohl fühlen - von den kleinsten Kindern bis zu den Senioren. Gleichzeitig wollen für den zu erwartenden demografischen Wandel vorsorgen, um Laatzens Attraktivität dauerhaft zu sichern.

Deshalb wollen wir:

- Eine ausreichende Zahl von Krippenplätze für die Kleinsten, - weitere Verlängerung und Flexibilisierung der Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten, - die Kindergartengebühren weiter senken, - ein neues Jugendzentrum für Alt-Laatzen, - eine Verbesserung der Angebote für Jugendliche in Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament, - den Mitternachtssport weiter fortführen, - die Sportvereine weiter fördern, vor allem im Jugendsport, - keine Hallengebühren für die Sportvereine, - den Bau einer Mehrzweckhalle in Rethen, auch für kulturelle Veranstaltungen, - ein attraktives Kulturprogramm durch die Stadtmarketing GmbH, - eine langfristige Absicherung der Leine-Volkshochschule, - eine Entwicklung neuer Wohn- und Lebensformen in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat, - das innerstädtische Angebot für Senioren durch Treffpunkte wie Cafes und Parks verbessern, - die Infrastruktur auch in den Ortsteilen erhalten und ausbauen, damit die lebensälteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern möglichst lange selbständig leben können, - den Bau eines Kultur- und Familienzentrums im Rahmen des Programms "Laatzen-Mitte wird top".

Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern

Laatzen ist das stärkste Mittelzentrum in der Region Hannover, seit 1996 sind 1.200 neue Arbeitsplätze entstanden. Aber noch immer sind viel zu viele Menschen in Laatzen arbeitslos. Laatzens Arbeitsplätze wollen wir deshalb nicht nur sichern, wir wollen ihre Zahl noch erhöhen.

Deshalb wollen wir:

- In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und mit der Leine-Volkshochschule für mehr Qualifizierung und Beschäftigung sorgen, gerade auch durch eine Ausweitung des Qualifizierungs-Angebotes, - das Leine-Center attraktiv erhalten, - einen Ausbau der handelsgewerblichen Flächen und eine Ansiedlung ergänzender Fachmärkte , - die städtebaulichen Attraktivität in Laatzen-Mitte erhöhen, um weitere Besucher anzulocken, insbesondere auch vom EXPO-Süd-Gelände, - neue Handelsangebote in Alt-Laatzen ansiedeln, - eine strategische Ansiedlung in den Gewerbegebieten, - einen engen Kontakt zu den Unternehmern und Unternehmen in Laatzen, - eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit WIR, - die Umfeldbedingungen für die Wirtschaft verbessern (schnellere IT -Zugänge in Laatzen-Mitte und Gleidingen), - eine Unterstützung der Werbung für den Wirtschaftsstandort Laatzen durch die Stadtmarketing GmbH, - bessere Vermarktung der freizeitorientierten Laatzener Attraktionen (Park der Sinne, AquaLaatzium, Luftfahrtmuseum) durch die Stadtmarketing GmbH, - eine Unterstützung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schulen für Ausbildungs- und Arbeitsplätze, - das lösungsorientierte Handeln der Stadtverwaltung stärken.

Schulen verbessern - Chancen der Kinder erhöhen

Im Vorschulalter werden die ersten Voraussetzungen für ein lebenslanges erfolgreiches Lernen gelegt; eine gute Schulbildung ist die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Berufsweg. Und gut ausgebildete Arbeitskräfte sind wichtig, wenn die deutsche Wirtschaft angesichts des zu erwartenden demografischen Wandels auch weiterhin erfolgreich sein will. Darum hat für uns der Ausbau der Schulen und die Verbesserung der Angebote höchste Priorität.

Deshalb wollen wir:

- Kindertagesstättenplätze für die zweijährigen Kinder anbieten, - die Sprachförderung im KiTa-Bereich ausweiten, - die Qualität der Verlässlichen Grundschule durch die Zusammenarbeit mit geschulten Hortkräften halten und verbessern, - die Ganztagsschulangebote ausbauen, - in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, der Leine-Volkshochschule und anderen Initiativen die pädagogische Qualität der Nachmittagsangebote sichern und verbessern, - eine bessere Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendarbeit fördern, - eine Sprachförderung für die Eltern verbessern, - unsere Sprachförderung in den Hauptschulen beibehalten.