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24. April 2016: Nahverkehr in und um Laatzen

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Eingeladen hatte die SPD-Laatzen und viele kamen ins Erich Kästner-Schulzentrum. "Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte," so grüßte Ernesto Nebot Pomar, Regionsabgeordneter und Laatzener Spitzenkandidat für die Regionswahlen im September.

Fachleute der Regionsverwaltung und der üstra erläuterten ihre Aufgaben sowie die Zusammenhänge im Öffentlichen Personennahverkehr. Nachdem die Fragen aus dem Kreis der Bürgerinnen und Bürger beantwortet waren, ging es in die drei parallel laufenden Foren Verbinden, Verändern und Verbessern.

Die Ergebnisse der Foren wurden nach einer Pause dem Publikum vorgetragen. Dabei wurden alte aber auch neue Ideen skizziert. Aus dem Forum "Verändern" erläuterte Silke Rehmert, ebenfalls Laatzener Kandidatin für die Regionswahl, die Idee, die Stadtbahnlinie 2 bis in den Süden von Gleidingen zu führen und nicht nur bis zum Galgenbergweg in Rethen. Auch der Straßenbelag im Schienenbereich der Gleidinger Ortsdurchfahrt sollte wegen einer notwendigen Lärmreduzierung ausgetauscht werden. In ähnliche Richtung zielen auch die speziell für Rethen geforderten Rasengleise.

Aus dem Forum "Verbessern" wird beispielsweise vorgestellt, den Halt des Metronom oder Erix im Bahnhof Rethen (wieder) zu erreichen. Weiterhin sollten Firmenabos bzw. Jobtickets auch für kleine und mittlere Firmen finanziell attraktiver gestaltet werden. "Auch die Einführung eines Rufbussystems sollte geprüft werden," so Michael Riedel. Zu den engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehörte auch Andrea Eibs-Lüpcke, die Kandidatin der SPD Pattensen für das Regionsparlament.

öpnvergebnisse Foto: SPD Ortsverein Laatzen
Präsentation der Ergebnisse durch Ernesto Nebot Pomar

Nebot stellt die Ideen aus dem Forum "Verbessern" dar, u.a. die Stadtbahnlinie 6 bis nach Laatzen und/oder die Linie 2 bis nach Ingeln-Oesselse zu führen. Letztere wird wohl eine Vision bleiben, aber die Buslinie 390 statt bis Gleidingen bis zum Bahnhof Rethen oder sogar bis Laatzen-Mitte zu führen ist realistischer. Weitere Themen wie die Taktzeiten zwischen den Bahnen zu verkürzen sowie die Abfahrzeiten von Bus und Bahnen (Stadtbahn und S-Bahn) besser aufeinander abzustimmen, wurde in allen drei Foren thematisiert.

Regionsverkehrsdezernent Ulf-Birger Franz freute sich über die vielen Anregungen der Bürgerinnen und Bürger. So sollen nochmals Gespräche mit den Betreibern vom Metronom und Erix zwecks eines weiteren Halts in Rethen aufgenommen werden. Die Barrierefreiheit der Unterführung am Bahnhof Rethen wird mit der Ausgestaltung der Park und Ride-Anlage umgesetzt werden. Der Bau der Hochbahnsteige in Gleidingen ist eine große technische Herausforderung. "Es ist die schwierigste Situation im gesamten Stadtbahnsystem," so Franz, "natürlich ist eine enge Abstimmung mit den örtlichen politischen Gremien notwendig". Ebenfalls war die Sicherheit ein Thema. Für die schwierige Situation an der Bus- und Stadtbahnhaltestelle Laatzen muss eine gute Lösung gefunden werden. Franz sagte zu, dass die vorgetragenen Anregungen bei den zukünftigen Planungen berücksichtigt werden.

Luisa Oyen, SPD-Vorsitzende in Laatzen, bedankte sich bei allen Gästen und Helfern dieser Veranstaltung. Sie versprach, die Ideen in die Gremien zu tragen und eine Entscheidung darüber voranzutreiben.

Oepnvfranz Foto: SPD Ortsverein Laatzen
Regionsverkehrsdezernent Ulf-Birger Franz kommentiert die Anregungen.

Bericht der Leine-Nachrichten

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