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Johannes Düselder Foto: Johannes Düselder

7. März 2022: 250 Teilnehmende beim Friedensmarsch der SPD Laatzen

Über 250 Bürgerinnen und Bürger schlossen sich am vergangenen Mittwochabend dem Aufruf der Laatzener SPD zu einem Friedensmarsch aus Solidarität mit den vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen an.

„Zu sehen, wie viele von Euch gekommen sind, um mit uns ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt zu setzen, ist schon jetzt überwältigend.“, begrüßte Patrick Mewes, Vorsitzender der SPD Laatzen, die Teilnehmenden vor der Albert-Einstein-Schule in Laatzen-Mitte, bevor sich der Tross auf den Weg über die Wülferoder Straße und Marktstraße in Richtung Laatzener Rathaus machte. Vorneweg trugen die Teilnehmer ihre klare Forderung auf einem Banner: „Solidarität mit der Ukraine! Stoppt Putins Krieg! Frieden jetzt!“

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In der anschließenden Kundgebung auf dem Marktplatz entzündeten die Teilnehmer Kerzen als Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine. „Wir verurteilen diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg und denken in diesen Stunden an diejenigen, die momentan in höchster Not sind. Dabei meinen wir auch an die Menschen, die sich in Russland unter größter Repression gegen das Regime und diesen Krieg stellen.“, sagte Mewes. Mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate bat er alle Anwesenden darum, „die Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung fliehen, mit offenen Armen zu empfangen.“

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Stille Andacht auf dem Laatzener Marktplatz.


Bürgermeister Kai Eggert verurteilte den Angriff auf die Ukraine, den Krieg in Europa scharf. Er signalisierte, dass die Stadtverwaltung bereits mit Hochdruck daran arbeite, geflüchtete Menschen aus der Ukraine aufnehmen zu können. Dabei appellierte er ebenfalls an die Mithilfe der Laatzener Bürgerinnen und Bürger, „um diese Herausforderung gemeinsam zu bewältigen.“

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Bürgermeister Kai Eggert signalisiert, dass die Stadtverwaltung bereits mit Hochdruck daran arbeitet, geflüchtete Menschen aus der Ukraine aufnehmen zu können.


Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann und der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch sprachen zu den Teilnehmern auf dem Laatzener Marktplatz und drückten ihre Anteilnahme an dem Schicksal der Menschen in der Ukraine aus. „Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die grundlos überfallen worden sind.“, so Lesemann. „Es geht nun darum Solidarität zu üben, humanitäre Hilfe zu leisten und den flüchtenden Menschen Schutz vor dem Krieg zu geben. Niedersachsen ist dabei stark und solidarisch. Das haben wir schon in der Vergangenheit gezeigt.“

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Die Landtagsabgeordnete Silke Lesemann: „Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die grundlos überfallen worden sind.“


Miersch erläuterte, dass das Aufrechterhalten der Diplomatie bis zum letzten Moment für ihn der richtige Weg gewesen sei. Aber in einer veränderten Situation müsse sich die Demokratie nun auch wehrhaft gegenüber denen zeigen, die sie bedrohen und in diesen Stunden Leid über Europa bringen. „Ebenso richtig ist es aber auch, dass der Weg an den Verhandlungstisch immer offenbleiben muss, um diesen Krieg zu beenden.“ fuhr Miersch unter dem Beifall der Anwesenden fort. Er bedankte sich zudem persönlich bei den vielen Teilnehmerenden: „Für einen Wahlkreisabgeordneten ist dieser gemeinsame Moment heute Abend ein bewegender Moment und er gibt Kraft.“.

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Bundestagsabgeordneter Matthias Miersch: „Der Weg an den Verhandlungstisch muss immer offenbleiben, um diesen Krieg zu beenden.“


Abschließend bedankte sich Patrick Mewes bei Kai Eggert, Silke Lesemann und Matthias Miersch für ihre Beiträge: „Die vor uns liegenden Aufgaben sind nur zu bewältigen, wenn alle Ebenen Hand in Hand arbeiten: Bund, Länder, Kommunen und genauso die Zivilbevölkerung.“ betonte Mewes abschließend und bedankte sich daher ebenso bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Teilnahme.

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Mehrere hundert Teilnehmende demonstrieren für einen Frieden in der Ukraine.


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